Rapper-Autogrammstunde eskaliert - Tritte gegen Polizei

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Nach den Krawallen in einem Elektronikmarkt am Alexanderplatz ermittelt die Polizei gegen vier Verdächtige wegen insgesamt neun Vorwürfen. Wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte, wollten am Freitagnachmittag zeitweise bis zu 400 Besucher an einer Autogrammstunde des Rappers Capital Bra teilnehmen. Weil das Geschäft zu voll wurde, sicherte die zu Hilfe gerufene Polizei die Veranstaltung mit 90 Beamten und vier Hunden. Dabei kam es zu Tumulten.

Ein 17-Jähriger wollte laut Polizeiangaben an den Beamten vorbei in das Geschäft hinein. Nach einem Gerangel nahmen ihn die Beamten fest. Ein 15-jähriger versuchte ihn zu befreien, indem er nach einem Beamten trat. Gegen ihn wird wegen versuchter Gefangenenbefreiung und versuchter schwerer Körperverletzung ermittelt. Beide wurden von der Polizei an ihre Eltern übergeben.

Gegen einen weiteren 17-Jährigen wird wegen Körperverletzung ermittelt, weil er bei der Veranstaltung eine Frau geschlagen haben soll. Zu dem vierten Tatverdächtigen lagen am Samstag noch keine weiteren Erkenntnisse vor.

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Rapper Capital Bra hatte zunächst auf Facebook an seine Fans appelliert, friedlich zu bleiben. Hinterher bedankte er sich. „Ich bin so stolz, so krasse Fans zu haben“, schrieb der Rapper auf seiner Facebook-Seite.

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